©BKA/ Andy Wenzel
Beim Berlin-Prozess-Gipfel in Montenegro hat sich Bundeskanzler Christian Stocker für spürbare Erleichterungen im Alltag der Menschen auf dem Westbalkan ausgesprochen.

Der Regierungschef dringt auf die Aufnahme von sechs Staaten der Region in die europäische Roamingzone, um das Telefonieren grenzüberschreitend günstiger zu machen.

Erleichterungen für Geldverkehr und Kommunikation

Neben dem Ende der Roaming-Gebühren fordert Stocker auch eine rasche Anbindung Albaniens, Bosnien-Herzegowinas, des Kosovo, Montenegros, Nordmazedoniens und Serbiens an den einheitlichen europäischen Zahlungsraum SEPA. Überweisungen zwischen diesen Ländern und der EU sollen dadurch deutlich einfacher werden.

Von solchen Schritten würden auch über 500.000 Menschen in Österreich profitieren, die familiäre Wurzeln auf dem Westbalkan haben. Es sei nicht erklärbar, warum diese Staaten schlechter gestellt sein sollten als etwa die Ukraine oder Moldau.

Österreich übernimmt 2027 den Vorsitz

Für das Jahr 2027 kündigte der Bundeskanzler die Übernahme des Vorsitzes im Berlin-Prozess durch Österreich an. Das Ziel bleibe, die Staaten der Region näher an die Europäische Union heranzuführen. Besondere Hoffnung setzt Stocker auf Montenegro, das als erstes Land seit dem Beitritt Kroatiens im Jahr 2013 den Sprung in die EU schaffen könnte. Montenegro strebt einen Beitritt für das Jahr 2028 an.

Quelle „heute.at“

Verbindungen stärken und Hürden im Alltag abbauen.

Von admin

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