Ein folgenschwerer Zwischenfall erschütterte am Montagnachmittag die Wiener Donaustadt. Auf einer der zahlreichen Großbaustellen des 22. Bezirks kam es zu einem dramatischen Rettungseinsatz, nachdem ein 54-jähriger Bauarbeiter in die Tiefe gestürzt war.
Unfall auf Wohnbauprojekt
Die Arbeiten an dem umfangreichen Wohnbauprojekt verliefen bis zum Nachmittag planmäßig, bis gegen 14.45 Uhr plötzlich Unruhe auf dem Gelände ausbrach. Ein 54-jähriger Arbeiter, der mit Tätigkeiten auf einer Leiter beschäftigt war, verlor aus bislang ungeklärter Ursache den Halt. Er stürzte rund drei Meter tief und prallte mit dem Kopf ungebremst auf dem harten Betonboden auf.
Großaufgebot der Rettungskräfte
Arbeitskollegen setzten sofort die Rettungskette in Gang. Innerhalb kürzester Zeit trafen zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort ein. Neben mehreren Teams der Wiener Berufsrettung und der Polizei war auch der Samariterbund im Einsatz, um die Erstversorgung zu übernehmen. Die Schwere des Aufpralls und die daraus resultierenden Kopfverletzungen zwangen die Einsatzleitung dazu, einen Rettungshubschrauber anzufordern, um einen zeitkritischen Transport zu gewährleisten.
Notfallmedizinische Versorgung
Der Verletzte wurde noch auf der Baustelle stabilisiert und für den Lufttransport vorbereitet. Die Landung des Hubschraubers inmitten des dicht bebauten Gebiets erforderte volle Konzentration der Einsatzkräfte. Kurz darauf wurde der 54-Jährige in ein Wiener Krankenhaus geflogen. Über den exakten Gesundheitszustand des Mannes liegen derzeit noch keine detaillierten Informationen vor.
Ermittlungen zur Ursache
Wie es zu dem Sturz kommen konnte und ob sämtliche Sicherheitsvorkehrungen auf der Baustelle eingehalten wurden, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Das Arbeitsinspektorat wird in solchen Fällen standardmäßig beigezogen, um den Unfallhergang lückenlos zu rekonstruieren.
Der Vorfall in der Donaustadt führt die Gefahren auf Großbaustellen erneut vor Augen. Trotz strenger Sicherheitsrichtlinien bleibt das Risiko bei Arbeiten in der Höhe bestehen. Die schnelle Reaktion der Kollegen und das rasche Eintreffen der Rettungskräfte waren in diesem Fall entscheidend für die Erstversorgung des Schwerverletzten.
Quelle „heute.at“
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