Ein Bild des Schreckens bot sich den Einsatzkräften am Dienstagnachmittag im Innviertel.
Auf der Braunauer Straße (B147) im Gemeindegebiet von Munderfing ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall, der zwei Menschenleben forderte. Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass für die Beteiligten jede medizinische Hilfe zu spät kam.
Kollision in langgezogener Kurve
Gegen 13:15 Uhr steuerten die Schicksalswege zweier Autofahrer auf der B147 direkt aufeinander zu. In einer langgezogenen Kurve außerhalb des Munderfinger Ortsgebiets kam es aus bislang ungeklärter Ursache zur frontalen Kollision. Die Trümmerfelder erstreckten sich über weite Teile der Fahrbahn, während die völlig deformierten Wracks am Straßenrand zum Stillstand kamen.
Opfer verstarben an der Unfallstelle
Nach offiziellen Informationen der Polizei und Berichten der Oberösterreichischen Nachrichten (OÖN) befanden sich beide Lenker allein in ihren Fahrzeugen. Es handelt sich um eine Frau Mitte 20 sowie einen 50-jährigen Mann. Die Wucht der Kollision klemmte beide Personen in ihren Fahrzeugen ein. Trotz des raschen Eintreffens der Feuerwehren Munderfing und Umgebung sowie der Rettungskräfte blieb die Hoffnung auf ein Wunder aus.
Hoffnungsloser Kampf der Retter
Die Einsatzkräfte setzten schweres Gerät ein, um die Verunfallten aus den zerstörten Karosserien zu befreien. Unmittelbar nach der Bergung eingeleitete Reanimationsversuche durch den Notarzt und die Sanitäter mussten nach bangen Minuten erfolglos abgebrochen werden. Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass beide Unfallbeteiligten noch direkt am Ort des Geschehens verstarben.
Ermittlungen zur Unfallursache laufen
Die B147 blieb für die Dauer der Bergungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie es in dem Kurvenbereich zu dem fatalen Spurwechsel kommen konnte. Sachverständige wurden hinzugezogen, um das Wrackbild und die Bremsspuren zu analysieren.
Der tragische Unfall in Munderfing führt uns erneut die Gefahren auf den Freilandstraßen vor Augen. Innerhalb von Sekunden löschte eine Unachtsamkeit oder ein technisches Gebrechen zwei Leben aus und hinterlässt fassungslose Angehörige sowie schwer getroffene Einsatzkräfte.
Quelle „heute.at“
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