Die Marktgemeinde Leopoldsdorf steht unter Schock. Was als unbeschwerter Abend unter Freunden begann, endete in den frühen Morgenstunden des 24. Jänner 2026 in einer Tragödie. Ein 24-jähriger Mann verlor auf der Achauerstraße sein Leben, während der Unfallverursacher unerkannt vom Tatort flüchtete.
Grausiger Fund im Morgengrauen

Es war exakt 4.25 Uhr, als ein Zeitungszusteller während seiner Tour eine Entdeckung machte, die er wohl nie vergessen wird. Auf der Fahrbahn der Achauerstraße im Freilandgebiet lag eine leblose Person. Der Zeuge reagierte sofort und alarmierte die Rettungskräfte. Wenige Minuten später traf die Exekutive gemeinsam mit dem Notarzt am Einsatzort ein.

Jede Hilfe kam zu spät

Trotz der raschen Rettungskette und intensiver Reanimationsversuche durch die Sanitäter blieb der Kampf um das Leben des jungen Mannes erfolglos. Die anwesende Notärztin konnte nur noch den Tod des 24-Jährigen feststellen, der ursprünglich aus dem Bezirk Bruck an der Leitha stammt. Die Achauerstraße musste für die Dauer der Spurensicherung komplett gesperrt werden.

Rückweg von einer Feier

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge war der junge Mann in den Stunden vor dem Unglück in Wien-Favoriten unterwegs. Er soll mit Freunden im Bereich Oberlaa gefeiert haben und befand sich zu Fuß auf dem Heimweg in Richtung Ortszentrum Leopoldsdorf. Warum er dabei von einem Fahrzeug erfasst wurde und weshalb der Lenker nicht anhielt, ist nun Gegenstand intensiver Untersuchungen.

Obduktion bestätigt Verdacht

Die Staatsanwaltschaft Korneuburg ordnete umgehend eine Obduktion des Leichnams an. Das Ergebnis der Gerichtsmedizin liegt nun vor und untermauert die Befürchtungen der Ermittler: Das Verletzungsmuster ist eindeutig auf einen schweren Verkehrsunfall zurückzuführen. Hinweise auf ein anderes Fremdverschulden oder eine Gewalttat abseits des Verkehrsgeschehens gibt es aktuell nicht. Der Leichnam wurde nach Abschluss der Untersuchungen bereits zur Bestattung freigegeben.

Große Anteilnahme im Ort

In Leopoldsdorf herrscht tiefe Trauer. Der Verstorbene war erst vor wenigen Monaten in die Gemeinde gezogen, hatte aber bereits erste Kontakte geknüpft. Am Unfallort an der Achauerstraße hat sich mittlerweile eine provisorische Gedenkstätte gebildet. Zahlreiche Anrainer haben Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet, um ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls für die Hinterbliebenen zu setzen.

Ermittler suchen dringend Zeugen

Die Polizeiinspektion Leopoldsdorf arbeitet unter Hochdruck an der Ausforschung des flüchtigen Fahrzeuglenkers. Es werden alle Personen gesucht, die in der Nacht von Freitag auf Samstag Beobachtungen im Nahbereich der Achauerstraße gemacht haben oder ein Fahrzeug mit frischen Beschädigungen bemerkt haben. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer 059133-3229 entgegengenommen.

Ein junges Leben wurde jäh ausgelöscht, und zurück bleibt eine Gemeinde in Trauer sowie eine Familie mit quälenden Fragen. Die Klärung der Fahrerflucht ist nun oberste Priorität der Behörden, um den Hinterbliebenen zumindest Gewissheit über den Unfallhergang zu geben.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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