Schockstunden am Campus. Ein dramatischer Großeinsatz hält das brandenburgische Gosen-Neu Zittau in Atem.
Am Donnerstagvormittag verwandelte sich das Areal der bekannten Docemus-Privatschule nahe der Berliner Landesgrenze in Schauplatz einer folgenschweren Gewalttat. Die ruhige Gemeinde im Landkreis Oder-Spree wurde schlagartig von einem Großaufgebot an Einsatzkräften erschüttert, während Rettungshubschrauber den Luftraum über dem Schulgelände kreuzten.
Blutige Tat und mutiger Einsatz
Nach ersten Erkenntnissen und Berichten kam es zu einem fatalen Angriff auf dem Schulareal. Ein 19-jähriger Mann gilt als mutmaßlicher Täter. Das verheerende Ereignis forderte zwei Menschenleben: Ein 18-jähriges Mädchen verstarb an den Folgen der Tat. Ein 30-jähriger Mann verlor ebenfalls sein Leben – ersten Angaben zufolge hat er mutig eingegriffen, um das Verbrechen zu verhindern und die Schülerin zu schützen. Bei dem Festgenommenen soll es sich um den Ex-Freund der 18-Jährigen handeln.
Großaufgebot und Sperrsamkeit
Gegen 14:00 Uhr riegelten Einsatzkräfte das weitläufige Areal großräumig ab. Neben regionalen Polizeieinheiten und Rettungsdiensten eilten auch Verstärkungskräfte aus der benachbarten Bundeshauptstadt Berlin zur Unterstützung herbei. Zwei Rettungshubschrauber landeten direkt am Einsatzort. Während der Tatverdächtige rasch festgenommen werden konnte, herrschte auf dem Campus Ausnahmezustand. Verängstigte Eltern trafen nach und nach an den Absperrungen ein, um ihre Kinder wohlbehalten in Empfang zu nehmen.
Die Ereignisse an der Docemus-Privatschule in Gosen-Neu Zittau zeigen eine tiefgreifende menschliche Tragödie. Während der mutmaßliche Täter in Gewahrsam sitzt, stehen die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu den genauen Hintergründen und dem exakten Ablauf noch am Anfang. Zurück bleiben Fassungslosigkeit, Trauer um zwei verlorene Leben und der tief empfundene Dank für einen mutigen Zivilcourage-Einsatz.
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