Am Dienstagabend ereignete sich im zehnten Wiener Gemeindebezirk ein spektakulärer Verkehrsunfall, der für großes Aufsehen sorgte.
Gegen 18:30 Uhr kollidierten im Bereich der Triester Straße zwei Fahrzeuge mit solcher Wucht, dass eines der Autos ausgehebelt wurde und sich überschlug. Das Wrack kam schließlich auf der Seite liegend mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand, während das zweite beteiligte Fahrzeug schwer beschädigt kurz vor der Kreuzung stehen blieb.
Einsatzkräfte im Großeinsatz
Unmittelbar nach dem Notruf eilten die Wiener Berufsrettung, die Berufsfeuerwehr sowie die Polizei zum Unfallort. Das Bild an der Einsatzstelle war gezeichnet von Glassplittern und Trümmerteilen, die über die Fahrbahn verteilt waren. Während die Polizei den Bereich absperrte, um die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten zu ermöglichen, kümmerten sich die Sanitäter um die Beteiligten.
Wunder von Favoriten
Trotz der dramatischen Lage und des völlig demolierten Fahrzeugs grenzt es an ein Wunder, dass keine schweren Personenschäden zu beklagen sind. Wie die Pressestelle der Wiener Berufsrettung auf Anfrage bestätigte, konnten sich beide Fahrzeuglenker aus eigener Kraft aus ihren Wagen befreien. Gegenüber den Sanitätern gaben beide Männer an, unverletzt geblieben zu sein. Ein Transport in ein Krankenhaus war nach der Erstversorgung vor Ort nicht notwendig, sodass es bei einem massiven Sachschaden und einem gehörigen Schock für die Beteiligten blieb.
Bergung und Ermittlung
Die Wiener Berufsfeuerwehr übernahm im Anschluss die schwierige Aufgabe, den seitlich liegenden Wagen aufzurichten und von der Triester Straße zu entfernen. Durch den Einsatz kam es im Abendverkehr zu Verzögerungen im Bereich der Kreuzung. Die genaue Unfallursache sowie der exakte Hergang der Kollision sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Der Unfall in der Triester Straße zeigt eindringlich, wie schnell aus einer alltäglichen Fahrt eine lebensgefährliche Situation entstehen kann. Dass beide Lenker bei einem Überschlag unverletzt blieben, ist dem Glück und modernen Sicherheitsstandards zu verdanken. Die Triester Straße blieb für die Dauer der Bergung nur eingeschränkt befahrbar.
Quelle „heute.at“
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