Die Teuerung war jahrelang das drängendste Problem der Menschen in Österreich.
Während die Vorgängerregierung primär auf Einmalzahlungen setzte, ohne die strukturellen Ursachen der Preissteigerungen anzugehen, verfolgt die SPÖ in ihrem ersten Regierungsjahr einen Kurs der gezielten Markteingriffe. Das Ziel ist klar definiert: Die Inflation soll bis zum Jahr 2026 auf das Stabilitätsziel von 2% gedrückt werden.
Wurzelbehandlung statt Gießkanne
Lange Zeit lag die Inflationsrate in Österreich bei Spitzenwerten von bis zu 11%, ohne dass substanzielle preisdämpfende Maßnahmen ergriffen wurden. Die einzige Ausnahme bildete die Strompreisbremse. Die aktuelle Regierung setzt nun dort an, wo die Kosten entstehen. Mit einem Gesamtvolumen von 1,375 Milliarden Euro werden bis Ende 2026 Maßnahmen finanziert, die direkt in die Preisbildung eingreifen und so die Teuerungsspirale nachhaltig bremsen.

Die Kostenbremsen im Detail
Das Maßnahmenpaket verteilt sich auf die zentralen Lebensbereiche Wohnen, Energie, Einkauf und Gesundheit. Besonders gewichtig ist der Bereich Energie mit einem Volumen von 750 Millionen Euro. Hierzu zählen die Netzkostendämpfung durch das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) sowie die Senkung der Energieabgabe im Jahr 2026.
Im Bereich Wohnen investiert die Regierung 311 Millionen Euro. Der Mietpreisstopp für das Jahr 2025 sowie die Deckelung der Mietanpassungen im Jahr 2026 entlasten Mieter in geregelten und freien Mietverhältnissen spürbar.
Auch der tägliche Wocheneinkauf wird günstiger: Ab Juli 2026 wird die Steuer auf Grundnahrungsmittel halbiert, was zusammen mit der Streichung der Steuer auf Frauenhygieneartikel ein Entlastungsvolumen von 228 Millionen Euro ergibt. Im Gesundheitssektor sorgen das Einfrieren der Rezeptgebühr und ein neuer Medikamentenpreisdeckel für eine Entlastung in Höhe von 86 Millionen Euro.
Konkrete Ersparnis für Haushalte
Wie sich diese Maßnahmen im Alltag auswirken, zeigen zwei typische Fallbeispiele:
Beispiel 1: Pensionistinnen-Haushalt in Wien Eine 71-jährige Pensionistin mit einer Netto-Pension von 1.400 Euro bewohnt eine 70 Quadratmeter große Mietwohnung. Durch die Kombination aus Mietpreisbremse, dem neuen Energie-Sozialtarif (6 Cent/kWh) und der Mehrwertsteuer-Senkung auf Lebensmittel spart sie im Schnitt 977 Euro pro Jahr. Besonders der neue Medikamentenpreisdeckel, bei dem auch Präparate unter der Rezeptgebühr zur Obergrenze zählen, schlägt hier positiv zu Buche.


Beispiel 2: Drei-Personen-Familie in Linz Eine Familie mit einem Kind in einer Altbauwohnung profitiert ebenfalls massiv. Durch den „Österreich-Tarif“ beim Strom (9,5 Cent/kWh), den Wegfall der Steuer auf Monatshygiene und die Mietpreisbremse ergibt sich eine jährliche Ersparnis von rund 713 Euro.
Ausblick und Nachhaltigkeit
Wichtig ist die Unterscheidung: Diese Zahlen beziehen sich rein auf inflationsdämpfende Maßnahmen. Zusätzliche Entlastungen wie die Erhöhung des Pendlerpauschales oder die Valorisierung des Pflegegeldes kommen den Bürgern noch zusätzlich zugute, wirken aber nicht direkt senkend auf die Inflationsrate.
Die Prognose ist optimistisch: Während die Vorgänger bei 11% Inflation verharrten, greift die SPÖ bei Raten um 4% entschlossen ein, um das 2%-Ziel für 2026 abzusichern. Politik ist zwar kein Knopfdruck, aber mit der richtigen Strategie lässt sich die Teuerung an der Wurzel packen.
Die Trendwende bei der Teuerungsbekämpfung ist eingeleitet. Durch den Fokus auf strukturelle Preisbremsen statt kurzfristiger Almosen schafft die Regierung die Basis für stabile Preise und eine spürbare Entlastung der Geldbörsen bis weit in das Jahr 2026 hinein.
Quelle „SPÖ Pressedienst“
SPÖ: Preise runter, Lebensqualität rauf.
