Stadt Wien/Feuerwehr
Ein dramatischer Gebäudebrand hielt in der Nacht auf Sonntag die Bewohner der Wiener Donaustadt in Atem.

In der Gartenheimstraße kam es zu einem folgenschweren Zwischenfall, der einen massiven Einsatz der Wiener Berufsfeuerwehr erforderte. Gegen 23.30 Uhr gingen die ersten Notrufe in der Einsatzzentrale ein, woraufhin die Retter umgehend zum Brandort ausrückten.

Inferno in der Gartenheimstraße

Bereits bei der Anfahrt bot sich den Einsatzkräften ein erschreckendes Szenario. Meterhohe Flammen schlugen aus den Fenstern des betroffenen Wohnhauses und erhellten den nächtlichen Himmel über dem 22. Bezirk. Die starke Rauchentwicklung war kilometerweit sichtbar und sorgte für zahlreiche besorgte Anrufe bei der Notrufhotline, da Anrainer ein Übergreifen der Flammen auf die dicht bebaute Nachbarschaft befürchteten.

Massive Brandbekämpfung vor Ort

Die Berufsfeuerwehr Wien traf mit einer Schlagkraft von 27 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen an der Einsatzadresse ein. Da sich das Feuer bereits durch weite Teile des Objekts gefressen hatte, stand der Schutz der angrenzenden Gebäude an oberster Stelle. Feuerwehrsprecher Lukas Schauer erläuterte, dass insgesamt vier Löschleitungen gleichzeitig im Außen- und Innenangriff eingesetzt wurden, um die Feuerwalze zu stoppen.

Rasche Rettung und Entwarnung

Trotz der dramatischen Optik gab es kurz nach Beginn der Löscharbeiten eine erste Erleichterung. Eine Person vor Ort konnte den Einsatzkräften bestätigen, dass sich keine Menschen mehr im brennenden Gebäude befanden. Lukas Schauer bekräftigte gegenüber Medienberichten, dass nach aktuellem Stand niemand verletzt wurde. Die Feuerwehrleute konnten sich somit vollumfänglich auf die technische Brandbekämpfung konzentrieren.

Erfolg nach intensiven Löscharbeiten

Nach rund einer Stunde intensiven Kampfes gegen die Flammen konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Durch das rasche und koordinierte Eingreifen der 27 Feuerwehrleute wurde eine Ausweitung des Schadens auf benachbarte Grundstücke erfolgreich verhindert. Das betroffene Wohnhaus wurde jedoch schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Ermittlungen zur Brandursache

Die genauen Hintergründe des Feuerausbruchs liegen derzeit noch im Dunkeln. Beamte des Landeskriminalamtes werden das Objekt in den kommenden Stunden genau unter die Lupe nehmen, um die Ursache für das nächtliche Inferno zu ermitteln. Die Gartenheimstraße blieb für die Dauer der Arbeiten teilweise gesperrt.

Der nächtliche Großbrand in der Donaustadt hat gezeigt, wie wichtig die schnelle Reaktionszeit der Wiener Berufsfeuerwehr ist. Dank der professionellen Leitung von Sprecher Lukas Schauer und dem Einsatz von vier Löschleitungen konnte eine Katastrophe in der Siedlung verhindert werden. Ob ein technischer Defekt oder menschliches Versagen vorliegt, werden die nun folgenden Untersuchungen klären.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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