Ein folgenschwerer Verkehrsunfall erschütterte am späten Freitagabend den Tennengau. Auf der Pass Gschütt Straße (B 166) kam es im Gemeindegebiet von Abtenau zu einer frontalen Kollision, die für einen 48-jährigen Einheimischen jede Hilfe zu spät kommen ließ.
Tragödie im Ortsteil Lindenthal

Gegen 22:00 Uhr war ein 48-jähriger Pkw-Lenker aus dem Tennengau gemeinsam mit seinem 46-jährigen Beifahrer, einem Bewohner der Stadt Salzburg, auf der B 166 unterwegs. In einer schicksalhaften Sekunde geriet das Fahrzeug im Ortsteil Lindenthal aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum massiven Zusammenstoß mit dem Wagen einer 20-jährigen Frau, die ebenfalls aus dem Tennengau stammt.

Wagen blieb an Baum hängen

Die Wucht des Aufpralls war so enorm, dass das Auto des 48-Jährigen von der Fahrbahn geschleudert wurde. Der Wagen stürzte einen Abhang hinunter und kam erst zum Stillstand, als er von einem Baum gebremst wurde. Trotz des raschen Einsatzes der Rettungskräfte erlag der Lenker noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Verletzte ins Krankenhaus gebracht

Der 46-jährige Beifahrer sowie die junge Lenkerin des entgegenkommenden Fahrzeugs hatten in dem Trümmerfeld Glück im Unglück. Beide konnten sich trotz Verletzungen unbestimmten Grades eigenständig aus den Wracks befreien. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurden sie zur weiteren Behandlung in das Unfallkrankenhaus Salzburg sowie in das Krankenhaus Schwarzach transportiert.

Ermittlungen zur Unfallursache

Die Pass Gschütt Straße musste für die Dauer der Bergungsarbeiten komplett gesperrt werden. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs ordnete die Staatsanwaltschaft die Hinzuziehung eines Sachverständigen an. Die beiden Unfallwracks wurden für weitere Untersuchungen polizeilich sichergestellt.

Der tragische Unfall in Abtenau zeigt erneut die unberechenbare Gefahr auf nächtlichen Freilandstraßen. Während zwei Beteiligte das Wrack aus eigener Kraft verlassen konnten, hinterlässt das Unglück eine Lücke in der Region und stellt die Ermittler vor die Frage nach dem exakten Auslöser des Fahrstreifenwechsels.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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