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Heißes Wasser, unangenehme Gäste. Die Adria präsentiert sich im Sommer 2026 von einer Seite, die vielen Urlaubern den Badespaß trüben könnte.

Mit Wassertemperaturen von bis zu 29 Grad erreicht das Meer Werte, die Experten mit Sorge betrachten. Während das warme Wasser für manche verlockend klingt, ist es das ideale Umfeld für eine massive Ausbreitung von Quallen. Vor allem die Küstenregionen rund um Istrien, Dalmatien und die Inseln bei Split stehen aktuell im Fokus.

Gefahr durch Kompassquallen

Besonders in den touristischen Hotspots wie Vrsar, Poreč und Rovinj wurden bereits vermehrt Quallen gesichtet. Ein häufiger Gast ist dabei die Kompassqualle, die durch ihre charakteristischen gelb-braunen Streifen auf dem Schirm leicht zu identifizieren ist. Die Begegnung mit ihren Tentakeln ist jedoch alles andere als ein harmloses Erlebnis. Betroffene berichten von starkem Brennen, Schwellungen und schmerzhaften Rötungen auf der Haut. Ein wichtiger Hinweis für Strandbesucher: Auch angeschwemmte, tote Quallen sind tückisch, da ihre Nesselzellen noch lange Zeit aktiv bleiben können.

Warum das Meer jetzt glibbert

Das Phänomen hat handfeste biologische Gründe. Die hohen Wassertemperaturen beschleunigen den Lebenszyklus der Nesseltiere, wodurch sie sich schneller und früher im Jahr vermehren. Ein weiteres Problem ist das ökologische Ungleichgewicht der Adria. Durch die starke Überfischung fehlen den Quallen natürliche Fressfeinde. Gleichzeitig findet das Plankton, das den Quallen als Nahrung dient, ideale Bedingungen vor. Diese Kombination macht die Adria derzeit zu einem Paradies für die ungeliebten Bewohner.

Ein Urlaub in Kroatien bleibt auch 2026 attraktiv, doch Reisende sollten sich auf die neue Realität im Wasser einstellen. Aufmerksamkeit beim Baden und das Meiden von Quallenkontakt sind derzeit das Gebot der Stunde. Wer mit offenen Augen durch die Wellen geht, kann den Urlaub trotz der glibberigen Plage genießen.

Quelle „heute.at“

Adria-Check: Vorsicht beim Baden, Genuss bleibt!

Von admin

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