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Wie viel Gehalt muss man in Österreich im Monat verdienen, um offiziell als Besserverdiener oder sogar als Teil der reichsten zehn Prozent der Arbeitnehmer zu gelten?

Neue Auswertungen der aktuellen Lohnsteuerstatistik des Landeshauptstadt-Datenmaterials liefern dazu präzise Zahlen und zeichnen ein klares Bild über die Einkommensverteilung im Land.

Die Gehaltsgrenzen für Normalverdiener und Besserverdiener

Die Statistik zeigt anschaulich, wo der Übergang von einem durchschnittlichen Gehalt zu höheren Einkommensklassen verläuft. Ein monatliches Bruttoeinkommen von circa 2.909 Euro wird in der aktuellen Auswertung noch der Kategorie der Normalverdiener zugerechnet. Wer ein Monatsgehalt von etwa 3.427 Euro brutto erreicht, überschreitet demnach die Grenze und zählt bereits zu den Besserverdienern.

Sollte das Bruttoeinkommen mehr als 5.051 Euro im Monat betragen, gehört man finanziell schon zu den obersten 20 Prozent aller erfassten Arbeitnehmer in Österreich.

Führungskräfte und die Schwelle zu den Top zehn Prozent

Eine wesentliche Marke im österreichischen Lohnsystem liegt bei genau 5.879 Euro brutto monatlich. Ab diesem Gehalt steigt man in die Gruppe der bestverdienenden zehn Prozent der Beschäftigten auf. In dieser Einkommenskategorie finden sich vor allem erfahrene Führungskräfte sowie hoch spezialisierte Fachkräfte wieder.

Zwischen den Top zehn Prozent und der absoluten Spitze existiert eine weitere markante Stufe: Wer mehr als 7.413 Euro brutto im Monat verdient – wie etwa Geschäftsführer kleinerer Betriebe, etablierte Spezialisten oder Führungskräfte im mittleren Management –, rückt der Spitze noch ein Stück näher.

Die absolute Einkommensspitze in Österreich

Um zum obersten einen Prozent der erfassten Steuerzahler zu gehören, ist ein weit höheres Einkommen erforderlich. Die Schwelle für diese Top-Kategorie liegt bei mehr als 12.551 Euro brutto pro Monat. Auf Basis von 14 Monatsgehalten im Jahr entspricht dies einem Bruttojahreseinkommen von mehr als 175.700 Euro.

Einfluss von Teilzeit und weiteren Faktoren

Beim direkten Vergleich des eigenen Gehalts mit den statistischen Werten ist jedoch methodische Vorsicht geboten. Die zugrundeliegende Lohnsteuerstatistik erfasst sämtliche Arbeitnehmer – inklusive Teilzeitbeschäftigten und Personen, die nicht durchgehend das gesamte Jahr über angestellt waren. Pensionisten, Selbstständige oder Personen mit reinen Kapitaleinkünften sind in den Daten hingegen nicht enthalten.

Die hohe Teilzeitquote in Österreich hat einen spürbaren Einfluss auf die errechneten Durchschnittswerte. Wie Vergütungsexperte Conrad Pramböck betont, spielt dieser Effekt insbesondere bei Frauen eine gewichtige Rolle, da rund die Hälfte aller Arbeitnehmerinnen im Land in Teilzeit arbeitet.

Die statistischen Schwellenwerte verdeutlichen die breite Spanne zwischen Durchschnittsgehältern und Spitzeneinkommen in Österreich. Während der Bereich der Besserverdiener bereits ab knapp 3.427 Euro brutto beginnt, fordert der Sprung in die obersten zehn Prozent ein Monatsgehalt von mindestens 5.879 Euro brutto. Wichtig bleibt bei der Einordnung stets der Blick auf die hohe Teilzeitquote, die den statistischen Gesamtdurchschnitt maßgeblich prägt.

Izvor „heute.at“

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Von admin

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