Ein folgenschwerer Zwischenfall erschütterte am Montagabend das Franziskus Spital in Wien-Landstraße.

Was als entspannter Abend ausklingen sollte, endete in einem dramatischen Großeinsatz für die Wiener Einsatzkräfte. Eine brennende Zigarette in einem Patientenzimmer verwandelte die Station binnen Minuten in ein gefährliches Flammenmeer.

Alarmstufe Rot um 22 Uhr

Gegen 22:00 Uhr riss der schrille Ton der Brandmeldeanlage das Personal und die Patienten aus der Ruhe. In einem Zimmer im Trakt des Franziskus Spitals war ein Feuer ausgebrochen. Dichter Rauch quoll bereits unter der Tür hervor, als das Pflegepersonal die lebensgefährliche Situation erkannte und sofort den Notruf absetzte.

Heldenhafter Einsatz der Pfleger

Noch bevor die Berufsfeuerwehr eintraf, bewiesen die Mitarbeiter des Krankenhauses enorme Zivilcourage. Mit Ruß geschwärzten Gesichtern drangen sie in das brennende Zimmer vor, um den dort stationierten Wiener aus den Flammen zu retten. Da sich der giftige Qualm rasend schnell ausbreitete, mussten zeitgleich drei weitere Personen aus den angrenzenden Nachbarzimmern evakuiert werden.

Feuerwehr kämpft gegen den Rauch

Die Berufsfeuerwehr Wien rückte mit mehreren Löschfahrzeugen an. Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrmänner zum Brandherd vor. Während das Feuer selbst rasch gelöscht werden konnte, gestaltete sich die anschließende Entrauchung des Gebäudes als technische Herausforderung. Hochleistungslüfter kamen zum Einsatz, um das Spital wieder sicher bewohnbar zu machen.

Acht Verletzte nach Zigaretten-Glut

Die Bilanz der Nacht ist erschütternd: Insgesamt acht Personen wurden verletzt. Die Wiener Berufsrettung musste vier Patienten und vier tapfere Spitalsmitarbeiter medizinisch versorgen. Während zwei Betroffene nach einer Erstversorgung glücklicherweise bereits in häusliche Pflege entlassen werden konnten, bleibt der Schock tief. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach aktuellem Stand der Pressestelle der Polizei war die achtlos weggeworfene Glut einer Zigarette der Auslöser für das Inferno.

Dieser Vorfall zeigt drastisch, wie gefährlich die Missachtung des Rauchverbots in sensiblen Bereichen wie Krankenhäusern ist. Dank der schnellen Reaktion des Personals konnte eine Katastrophe verhindert werden, dennoch bleibt ein hoher Sachschaden und acht Verletzte als trauriges Resultat eines vermeidbaren Fehlers.

Quelle „heute.at“

Wien wacht auf – Sicherheit durch Achtsamkeit.

Von admin

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