Brutaler Übergriff in den Morgenstunden. Ein erschütternder Vorfall in Wien-Meidling beschäftigt weiterhin die Ermittler des Landeskriminalamts.
Am 3. Februar 2026 kam es in einer Wohnung zu einer blutigen Auseinandersetzung, die beinahe tödlich endete. Gegen 04:45 Uhr drang ein 26-jähriger Mann gewaltsam in die Räumlichkeiten seines Schwagers ein. Was als familiärer Konflikt begann, eskalierte binnen Sekunden zu einer lebensgefährlichen Messerattacke.

Schwere Verletzungen durch Messerstiche
Der Tatverdächtige, ein serbischer Staatsangehöriger, ging mit äußerster Brutalität vor. Er fügte dem 32-jährigen Opfer zahlreiche Stichverletzungen im Bereich des Kopfes, des Halses sowie an den Oberschenkeln zu. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste medizinisch notversorgt werden. Nach der Tat gelang dem Angreifer die Flucht in eine bislang unbekannte Richtung. Eine sofort eingeleitete Fahndung im Nahbereich des Tatortes blieb ohne Erfolg.
Landeskriminalamt bittet um Mithilfe
Die Ermittlungen der Außenstelle Süd laufen seit Wochen auf Hochtouren. Da der Aufenthaltsort des 26-Jährigen weiterhin unklar ist, hat die Staatsanwaltschaft Wien nun die Veröffentlichung des Lichtbildes angeordnet. Die Polizei erhofft sich durch die mediale Präsenz entscheidende Hinweise aus der Bevölkerung, um den Flüchtigen zeitnah festnehmen zu können.
Kontakt für Sachdienliche Hinweise
Die Landespolizeidirektion Wien bittet Personen, die Angaben zum Aufenthaltsort des Verdächtigen machen können, sich zu melden. Hinweise werden auf Wunsch auch anonym entgegengenommen. Die zuständigen Ermittler des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Süd, sind unter den Telefonnummern 01-31310-57800 oder 01-31310-57113 erreichbar.
Die Schwere der Tat und die Flucht des Verdächtigen machen diesen Fall zu einer Priorität für die Wiener Sicherheitsbehörden. Es bleibt zu hoffen, dass die Öffentlichkeitsfahndung schnell zu einem Ergebnis führt, um weitere Gefährdungen auszuschließen und das Opfer rechtlich zu entschädigen.
Quelle „heute.at“
Österreich blickt hin statt weg.