Wiener Polizei greift nach mutmaßlich grundlosem Angriff auf offener Straße durch
Wien, 16. Oktober 2025 Ein 30-jähriger türkischer Staatsangehöriger steht im Zentrum eines Großeinsatzes der Wiener Polizei. Der Mann wird verdächtigt, am Mittwochnachmittag, gegen 15:15 Uhr, in Wien-Mariahilf (1060) scheinbar grundlos zwei ihm völlig unbekannte Personen attackiert zu haben.
Angriffsserie in prominenten Straßen
Der mutmaßliche Täter startete seinen Angriff auf der belebten Mariahilfer Straße. Dort soll er einer 34-jährigen Passantin ohne erkennbaren Anlass einen Faustschlag ins Gesicht versetzt haben. Die Attacke sorgte für erste Aufregung und führte zur Alarmierung der Einsatzkräfte durch couragierte Zeugen.
Stichverletzung mit Küchenmesser
Unmittelbar danach verlagerte sich das dramatische Geschehen in die nahe Gumpendorfer Straße. Hier soll der 30-Jährige einen 41-jährigen Mann mit einem mitgeführten Küchenmesser attackiert haben. Das Opfer erlitt eine Stichverletzung im Oberschenkel.
WEGA und Stadtpolizei stellen Verdächtigen
Dank der raschen Alarmierung und des genauen Zeugenhinweise konnte die Polizei umgehend reagieren. Beamte der Sondereinheit WEGA, die auf besonders gefährliche Situationen spezialisiert ist, sicherten den Tatverdächtigen kurz darauf. Die Festnahme erfolgte in weiterer Folge durch Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten.
Der namentlich nicht genannte 30-jährige türkische Staatsbürger befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam. Die mutmaßliche Tatwaffe, das verwendete Küchenmesser, wurde von den Ermittlern sichergestellt.
Opfer im Spital
Der 41-jährige Mann mit der Stichverletzung im Oberschenkel wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch erstversorgt und umgehend in ein nahegelegenes Spital gebracht. Über den Gesundheitszustand der 34-jährigen Passantin, die einen Faustschlag erlitt, liegen derzeit keine weiteren Details vor.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Hintergrund und Motivation für die scheinbar willkürlichen und brutalen Taten sind momentan Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kriminalisten arbeiten intensiv daran, das genaue Tathergang und die Beweggründe des Festgenommenen zu klären.
Ein schneller Einsatz der Polizei, insbesondere der Sondereinheit WEGA, verhinderte Schlimmeres nach einer Serie von mutmaßlich grundlosen Gewalttaten in Wien-Mariahilf. Die Opfer wurden versorgt, der 30-jährige Tatverdächtige ist in Haft. Die Frage nach dem Motiv bleibt vorerst offen.
Quelle „LPD Wien“
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