Schwerwiegende Vorwürfe im 15. Wiener Gemeindebezirk

Ein Polizeieinsatz in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus hat zu umfassenden Ermittlungen wegen des Verdachts der Vergewaltigung geführt. Im Zentrum des Geschehens steht ein 26-jähriger Staatsbürger aus Afghanistan, den die Polizei nach einem Notruf vorläufig festnehmen konnte.

Mehrtägige Feier mit Alkohol und Drogen

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden soll sich in einer Wohnung im 15. Bezirk über mehrere Tage hinweg eine Feier abgespielt haben, bei der Alkohol und Drogen konsumiert wurden. Unter den anwesenden Personen befanden sich zwei 16-jährige Österreicherinnen. Die beiden Jugendlichen waren zuvor seit mehreren Tagen aus ihrer betreuten Einrichtung als abgängig gemeldet.

WEGA-Einsatz nach alarmiertem Notruf

Die Wende in der Situation herbeigeführt hat eine der beiden 16-Jährigen selbst, indem sie die Exekutive verständigte. Gegenüber den Beamten gab das Mädchen an, dass sie sowie ihre gleichaltrige Freundin in der betreffenden Wohnung vergewaltigt worden seien. Daraufhin rückten Einsatzkräfte der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) aus, lokalisierten das Objekt und trafen den 26-jährigen Tatverdächtigen im Stiegenhaus an, wo er vorläufig festgenommen wurde.

Ermittlungen und rechtliche Schritte

Die Kriminalpolizei arbeitet nun daran, den genauen Geschehensablauf in den Räumlichkeiten zu rekonstruieren sowie die genaue Rolle aller weiteren anwesenden Personen zu klären. Der Festgenommene machte bei seiner ersten Vernehmung von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Mann in eine Justizanstalt überstellt. Die Recherchen zum Vorfall wurden unter anderem von André Wilding und Maxim Zdziarski aufgegriffen.

Die Ermittlungen der Wiener Polizei zu den schwerwiegenden Vorwürfen dauern unvermindert an. Die genauen Umstände sowie die Beteiligung weiterer Anwesender müssen in den kommenden Verfahren umfassend geklärt werden. Für den 26-jährigen Tatverdächtigen gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Quelle „heute.at“

AustriaAktuell.at – Immer nah am Geschehen.

Von admin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert