Einsatzbereitschaft in der Freizeit. Ein Kriminalbeamter außer Dienst bewies am Abend des 26. Mai 2026 im 20. Wiener Gemeindebezirk bemerkenswerte Aufmerksamkeit.
Gegen 20:20 Uhr bemerkte der Beamte in der Rebhanngasse einen Mann, gegen den eine aufrechte Festnahmeanordnung vorlag. Ohne zu zögern, verständigte er seine Kollegen von der Polizeiinspektion Ausstellungsstraße.
Täuschungsversuch schlägt fehl
Die eintreffenden Einsatzkräfte konfrontierten den Tatverdächtigen umgehend. Da der Kriminalbeamte seine Kollegen bereits vorab über die Absicht des Mannes informiert hatte, einen fremden Identitätsnachweis vorzulegen, ließen sich die Polizisten nicht täuschen. Als die Beamten den 29-jährigen russischen Staatsbürger direkt mit seiner tatsächlichen Identität konfrontierten, änderte sich die Lage schlagartig.
Festnahme mit massiver Gegenwehr
Der Verdächtige versuchte sofort, sich der Kontrolle durch Flucht zu entziehen. Dabei kam er in der Rebhanngasse zu Sturz. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 29-Jährige massiven Widerstand gegen die Polizeibeamten. Im Zuge dieses gewaltsamen Vorfalls wurde ein Beamter verletzt. Nach der Sicherung des Mannes wurde dieser in eine Justizanstalt überstellt.
Umfangreiche Anzeigen erstattet
Neben der ursprünglichen Festnahmeanordnung muss sich der 29-Jährige nun wegen weiterer Delikte verantworten. Die Polizei erstattete Anzeige wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung, des versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie wegen des Gebrauchs fremder Ausweise.
Der Vorfall in der Brigittenau unterstreicht die hohe Aufmerksamkeit der Wiener Exekutive, die selbst in der Freizeit nicht nachlässt. Durch das besonnene Eingreifen des Kriminalbeamten konnte ein gesuchter Straftäter aus dem Verkehr gezogen werden, trotz dessen heftiger Gegenwehr während der Festnahme.
Quelle „LPD Wien“
Wachsamkeit kennt keinen Feierabend.