Ein fröhliches Sommerfest im Bezirk Weiz endete in den frühen Morgenstunden in einer Bluttat: Ein 20-jähriger Festbesucher wurde von einer unbekannten Gruppe brutal zusammengeschlagen und schwer verletzt. Die Polizei bittet nun dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.
Blutiges Ende einer Festnacht
Was als ausgelassene Feier auf dem Festgelände in Krottendorf (Bezirk Weiz) begann, schlug am frühen Samstagmorgen schlagartig in rohe Gewalt um. Gegen 4.15 Uhr wurde ein 20-jähriger Mann unvermittelt auf dem Veranstaltungsgelände von mehreren Männern attackiert. Die feige Attacke traf das junge Opfer völlig unvorbereitet.
Gezielte Attacke mehrerer Täter
Nach eigenen Angaben stand der 20-Jährige plötzlich einer Gruppe von vier bis fünf Unbekannten gegenüber. Die Männer schlugen und traten umgehend auf ihn ein, selbst als der Verletzte bereits am Boden lag. Durch die Wucht der Hiebe erlitt der junge Mann eine schwere Kopfverletzung, die mit einem erheblichen Blutverlust einherging. Unmittelbar nach der Prügelattacke flüchteten die bislang unidentifizierten Angreifer rasch in unbekannte Richtung vom Gelände.
Notversorgung und LKH Weiz
Einsatzkräfte des Roten Kreuzes trafen wenig später vor Ort ein, um die Erstversorgung des schwer verletzten Mannes zu übernehmen. Nach der Stabilisierung wurde der 20-Jährige umgehend in das Landeskrankenhaus (LKH) Weiz gebracht. Seine Freundin schilderte im Anschluss besorgniserregende Details: Mehrere Gäste der Veranstaltung sollen die Gewalttat direkt mit ihren Mobiltelefonen mitgefilmt haben. Dennoch hat sich bis jetzt kein einziger Augenzeuge aktiv bei den Behörden gemeldet.
Polizei bittet um Mithilfe
Die Ermittler der Polizeiinspektion St. Ruprecht wenden sich nun an die Öffentlichkeit. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Tathergang oder zur Identität der Täter geben können oder über Video- und Bildmaterial verfügen, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 059133 6273 zu melden.
Die Hemmschwelle für exzessive Gewalt auf öffentlichen Veranstaltungen scheint weiter zu sinken. Dass ein Vorfall mit enormem Blutverlust möglicherweise von Umstehenden gefilmt, jedoch nicht umgehend zur Anzeige gebracht wurde, erschwert die Ermittlungsarbeit. Die Polizei setzt nun auf die Zivilcourage der Bevölkerung, um die flüchtigen Täter zu fassen.
Quelle „heute.at“
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