Die Integration der Salzburger Sparkasse in den Konzern der Erste Bank erreicht im Mai 2026 ihren technischen Höhepunkt.
Nachdem die rechtliche Fusion bereits im August 2025 über die Bühne ging, folgt nun die Zusammenlegung der IT-Systeme. Für rund eine Viertelmillion Kunden bedeutet dieser Schritt eine tiefgreifende Umstellung: Die vertraute IBAN wird ersetzt.
IT-Umstellung am Pfingstwochenende
Hinter den Kulissen der Erste Bank und der Salzburger Sparkasse laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Über das verlängerte Pfingstwochenende, vom 22. bis zum 25. Mai, werden die Datenbestände migriert. Während dieses Zeitfensters müssen Kunden mit massiven Einschränkungen rechnen. Sowohl das Internetbanking George als auch SB-Geräte und Bargeldbehebungen werden zeitweise nur eingeschränkt oder gar nicht zur Verfügung stehen. Besonders Anleger sollten beachten, dass bereits am Freitag kein Handel mit Wertpapieren an ausländischen Börsenplätzen möglich sein wird.
Neue Kontodaten ab Ende Mai
Ab dem 26. Mai ist die Umstellung offiziell vollzogen. Kunden finden ihre neue IBAN ab diesem Zeitpunkt in ihrem George-Profil sowie auf den aktuellen Kontoauszügen. Da die IBAN untrennbar mit der Bankomatkarte verknüpft ist, verschickt die Salzburger Sparkasse bis Anfang Juni neue Karten an alle betroffenen Haushalte. Dieser Austausch erfolgt automatisch und kostenlos. Wichtig für die Urlaubsplanung: Die alten Karten bleiben zwar vorerst funktionsfähig, werden jedoch spätestens am 31. August endgültig deaktiviert.
Was Kunden jetzt beachten müssen
Obwohl die Erste Bank betont, dass Daueraufträge automatisch migriert werden und auch SEPA-Lastschriften vorerst ihr Ziel finden, bleibt Eigeninitiative gefragt. Um Rückbuchungen oder Mahngebühren zu vermeiden, sollten Arbeitgeber, Vermieter und Versicherungen zeitnah über die neue Kontoverbindung informiert werden. Insbesondere bei Online-Diensten wie Amazon, PayPal, Netflix oder Spotify sowie bei Behördenkonten wie FinanzOnline muss die Hinterlegung der neuen IBAN manuell erfolgen.
George hilft bei der Umstellung
Ein Lichtblick für die Kunden ist die intelligente Software des Internetbankings. George erkennt bei neuen Überweisungen automatisch die geänderte Kontonummer. Zur Kontrolle bietet die Funktion der SEPA-Mandatsübersicht eine hilfreiche Liste aller aktiven Abbuchungsaufträge, die nun sukzessive aktualisiert werden sollten. PIN-Codes und Kreditkarten bleiben von der Umstellung übrigens unberührt und behalten ihre Gültigkeit.
Die Fusion ist ein technischer Kraftakt, der von den Kunden der Salzburger Sparkasse Flexibilität erfordert. Während die Bank die Basis-Umstellung automatisiert durchführt, liegt die Verantwortung für die Aktualisierung bei Drittanbietern und digitalen Abos beim Kontoinhaber selbst. Eine frühzeitige Kontrolle der Mandate erspart Ärger im Sommer.
Quelle „heute.at“
Erste Bank: Tradition trifft Technik.
