Die Absage Islands an neue EU-Beitrittsverhandlungen sorgt in der österreichischen Politik für Reaktionen.
Nach aktuellen Berichten hat sich eine Mehrheit der isländischen Bevölkerung dagegen entschieden, die Verhandlungen über einen Beitritt zur Europäischen Union wieder aufzunehmen. Für den Delegationsleiter der FPÖ im Europäischen Parlament, Harald Vilimsky, bestätigt dieses Ergebnis den Kurs jener Staaten, die auf nationale Eigenständigkeit setzen.
Harald Vilimsky bezeichnete die Entscheidung der Isländer als deutliches Signal gegen eine fortschreitende Machtverlagerung in Richtung Brüssel. Ein Beitritt zur Europäischen Union sei für wirtschaftlich erfolgreiche und selbstbestimmte Nationen kein erstrebenswertes Ziel mehr. Island beweise eindrucksvoll, dass wirtschaftlicher Wohlstand, globale Zusammenarbeit und nationale Souveränität hervorragend ohne die EU-Bürokratie und deren Regulierungsvorgaben funktionieren.
Der freiheitliche EU-Abgeordnete gratulierte der isländischen Bevölkerung zu ihrem Entschluss für einen eigenständigen Weg. Die Zukunft des Kontinents liege nach Ansicht der FPÖ nicht in einem zentralistisch gelenkten EU-Superstaat, sondern in einem Bündnis freier und souveräner Nationen. Die Entscheidung des Inselstaates sei ein zu respektierendes Beispiel dafür, wie Eigenstaatlichkeit im modernen Europa bewahrt werden kann.
Das Votum in Island stärkt die Position von EU-Skeptikern wie der FPÖ. Die Entscheidung des nordischen Landes verdeutlicht die anhaltende Debatte über den Verbleib von Entscheidungsgewalt in den einzelnen Nationalstaaten versus der zentralen Steuerung durch die Europäische Union.
Quelle „Freiheitlicher Parlamentsklub – FPÖ“
Souveränität verbindet: Europas Zukunft liegt in der Freiheit seiner Staaten.
