Bei einer Party auf der Pferderennbahn im Aarauer Schachen fielen in der Nacht auf Sonntag tödliche Schüsse.
Das Event „Aarau Rave VOL. 7“ verwandelte sich ab etwa 3:00 Uhr früh in ein Szenario des Schreckens, als unbekannte Täter Munition in eine Menschenmenge abfeuerten. Ein Mensch verlor dabei sein Leben, während fünf weitere Personen Verletzungen erlitten. Die Behörden leiteten umgehend eine großangelegte Fahndung ein, um die flüchtigen Tatverdächtigen zu fassen.
Großeinsatz der Einsatzkräfte
Rettungsdienste, Feuerwehr und zahlreiche Einheiten der Kantonspolizei Aargau rückten sofort zum Schauplatz im Norden der Schweiz aus. Das Areal rund um die Rennbahn wurde von den Sicherheitskräften weiträumig abgesperrt. Um die Verfolgung aus der Luft zu unterstützen, kam ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee über der Stadt zum Einsatz. Die Hintergründe des Angriffs sowie die genaue Identität der Täterschaft blieben vorerst unklar.
Panik unter den Partygästen
Augenzeugen berichteten von chaotischen Momenten während des Vorfalls. Viele Besucher hielten die lauten Geräusche anfänglich für ein Feuerwerk, ehe durch plötzliche Warnrufe Panik ausbrach. Die Anwesenden suchten Schutz und duckten sich auf den Boden. Zur Erstversorgung und Betreuung wurden die geschockten Gäste im Anschluss in einer nahegelegenen Turnhalle untergebracht.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Kantonspolizei Aargau forderte die Bevölkerung auf, den Bereich um den Tatort meiden. Zudem riefen die Ermittler Zeugen dazu auf, Fotos oder Videos, die während der Veranstaltung aufgenommen wurden, für die Aufklärungsarbeit bereitzustellen. Die Suche nach der unbekannten Täterschaft läuft weiterhin auf allen Ebenen.
Der Vorfall beim Rave in Aarau zeigt die fatalen Folgen einer plötzlichen Gewalttat bei Großveranstaltungen. Während die Rettungs- und Sicherheitskräfte rasch reagierten, konzentrieren sich die Behörden nun auf die Fahndung nach den Verantwortlichen und die Auswertung von Bildmaterial der Anwesenden.
Quelle „heute.at“
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