Ein medizinischer Notfall versetzte am Samstagnachmittag die Einsatzkräfte im Bezirk Amstetten in Alarmbereitschaft. Auf der Westautobahn (A1) kam es in Fahrtrichtung Salzburg zu dramatischen Szenen, die eine vorübergehende Totalsperre der wichtigsten Verkehrsader Österreichs erforderlich machten.
Internistischer Notfall am Steuer
Zwischen den Anschlussstellen Amstetten-Ost und Amstetten-West bemerkte ein Pkw-Lenker während der Fahrt plötzlich akute gesundheitliche Probleme. Dem Fahrer gelang es geistesgegenwärtig, seinen Wagen noch kontrolliert in einer Pannenbucht beziehungsweise am Pannenstreifen zum Stillstand zu bringen, bevor er endgültig medizinische Hilfe benötigte.
Großaufgebot der Rettungskräfte
Nach dem Eingang des Notrufs bei der Leitstelle Notruf Niederösterreich wurde umgehend eine Rettungskette in Gang gesetzt. Sanitäter des Roten Kreuzes Amstetten eilten zur Unglücksstelle, um die Erstversorgung des Mannes zu übernehmen. Aufgrund der Schwere des internistischen Vorfalls wurde zusätzlich der Notarzthubschrauber angefordert.
Totalsperre für Hubschrauberlandung
Um dem Team des Rettungshubschraubers eine sichere Landung direkt auf der Fahrbahn zu ermöglichen, handelte die Autobahnpolizei konsequent. Die A1 wurde in Richtung Salzburg für den gesamten Verkehr gesperrt. Binnen kürzester Zeit bildete sich ein Rückstau, während die Mediziner am Boden um die Stabilität des Patienten kämpften.
Transport in Spezialklinik
Nach der intensiven notärztlichen Stabilisierung vor Ort wurde der Patient für den Weitertransport vorbereitet. Der Rettungshubschrauber hob schließlich ab und flog den Betroffenen in ein Krankenhaus mit einer entsprechenden Spezialabteilung. Über den aktuellen Gesundheitszustand des Lenkers liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Die Autobahn konnte nach dem Start des Helikopters für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Dank der schnellen Reaktion des Fahrers und des koordinierten Einsatzes von Rotem Kreuz, Flugrettung und Polizei konnte eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer verhindert und die medizinische Versorgung in kürzester Zeit sichergestellt werden.
Quelle „heute.at“
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