Ein erschütternder Vorfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag im 22. Wiener Gemeindebezirk.

Was als gewöhnlicher Spaziergang zweier Freunde begann, endete für einen 17-jährigen Wiener im Krankenhaus, nachdem er Opfer einer gewaltsamen Attacke durch eine vierköpfige Jugendgruppe wurde.

Hinterhalt in der Donigasse

Am 03.05.2026 gegen 17:00 Uhr waren der 17-Jährige und ein Bekannter im Bereich der Donigasse unterwegs. Laut ersten Berichten wurde das Duo plötzlich von vier Unbekannten – zwei Mädchen und zwei Burschen – gestoppt. Die Gruppe kesselte die beiden Jugendlichen systematisch ein. Während dem Begleiter im entscheidenden Moment die Flucht gelang, blieb der 17-Jährige allein zurück und sah sich der Aggression der Gruppe ausgeliefert.

Erniedrigung und Gewalt

Die Situation eskalierte schnell. Die vier Tatverdächtigen beschimpften den Jugendlichen massiv und gingen schließlich mit Schlägen auf ihn los. Die Täter stießen ihr Opfer zu Boden, wo die Gewalt ihren traurigen Höhepunkt in einer gezielten Erniedrigung fand: Die Angreifer zogen dem am Boden liegenden Jugendlichen die Hose aus und warfen diese in einen nahegelegenen Mistkübel. Nachdem sie ihm zudem sein Mobiltelefon geraubt hatten, flüchteten die Unbekannten in verschiedene Richtungen.

Rettung durch Passantin

Eine aufmerksam gewordene Passantin entdeckte den verletzten und halbentkleideten Jugendlichen kurz nach der Tat. Sie reagierte sofort und verständigte die Einsatzkräfte. Nach der Erstversorgung durch den Wiener Rettungsdienst wurde das Opfer mit Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. Der Schock über die Brutalität und die öffentliche Demütigung sitzt tief.

Landeskriminalamt ermittelt

Die Fahndung nach dem Quartett läuft auf Hochtouren. Das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Nord, hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Gesucht werden zwei junge Männer und zwei junge Frauen, zu denen derzeit noch detaillierte Beschreibungen ausgewertet werden. Zeugen, die im Bereich der Donigasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Dieser Vorfall markiert eine neue Qualität der Jugendgewalt in Wien-Donaustadt, bei der neben dem materiellen Raub die gezielte persönliche Erniedrigung des Opfers im Vordergrund stand. Die Ermittlungen der Außenstelle Nord werden zeigen, ob es sich um eine Zufallstat oder eine geplante Tat handelt.

Quelle „LPD Wien“

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Von admin

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