Am Vormittag des 12. Jänner 2026 kam es in Wien-Favoriten zu einem dramatischen Zwischenfall, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste.

In der Absberggasse wurden zwei Elektrotechniker bei Arbeiten an einer Hochspannungsleitung von einem massiven Stromschlag getroffen.

Gefährliche Arbeiten an Hochspannung

Gegen 10:10 Uhr befanden sich ein 49-jähriger Mann und sein 21-jähriger Kollege in einem Schaltraum im Bereich der Absberggasse. Nach ersten Informationen führten die Fachkräfte dort planmäßige Wartungs- oder Installationsarbeiten an einer Hochspannungsleitung durch. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es zu einem Spannungsüberschlag, bei dem der Strom direkt auf die beiden Arbeiter übergriff.

Lebensgefahr nach massivem Stromstoß

Die Wucht des elektrischen Schlags war verheerend. Der 49-Jährige erlitt schwerste Verbrennungen am gesamten Körper und schwebt nach Auskunft der Einsatzkräfte in Lebensgefahr. Sein jüngerer Kollege kam glücklicherweise mit weniger schweren, dennoch erheblichen Brandverletzungen davon. Die Berufsrettung Wien war binnen Minuten mit mehreren Teams vor Ort, um die Erstversorgung der traumatisierten und schwer verletzten Männer einzuleiten. Beide wurden nach der Stabilisierung in Spezialkliniken transportiert.

Feuerwehreinsatz und Ermittlungen

Durch den Lichtbogen und die elektrische Entladung entstand im Schaltraum zudem ein kleinerer Brand. Die Berufsfeuerwehr Wien rückte an, um die Flammen unter Atemschutz rasch abzulöschen und den Bereich zu sichern. Währenddessen hat das Landeskriminalamt Wien, Fachbereich Brandermittlung, gemeinsam mit dem Arbeitsinspektorat die Arbeit aufgenommen. Die Experten untersuchen nun akribisch, ob ein technischer Defekt oder ein menschlicher Fehler zu dem Unglück führte.

Dieser Vorfall unterstreicht die enormen Risiken, denen Techniker im Bereich der Hochspannung täglich ausgesetzt sind. Während der 21-Jährige auf dem Weg der Besserung sein dürfte, bleibt der Zustand seines älteren Kollegen kritisch. Die Ergebnisse der Brandermittler werden zeigen müssen, wie es trotz strenger Sicherheitsvorschriften zu dieser Tragödie kommen konnte.

Quelle „LPD Wien“

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Von admin

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