In den frühen Morgenstunden des Sonntags verwandelte sich die Wiener Innenstadt in einen Schauplatz für polizeiliche Ermittlungen. Was als gewalttätige Auseinandersetzung vor einem bekannten Schnellrestaurant begann, endete für einen 23-jährigen Mann hinter Gittern. Die Wiener Polizei konnte den Tatverdächtigen kurz nach dem Vorfall dingfest machen.
Faustschlag vor Fast-Food-Lokal
Gegen 03:00 Uhr morgens eskalierte ein Streit im Bereich des Schwedenplatzes im ersten Wiener Gemeindebezirk. Ein 23-jähriger syrischer Staatsangehöriger steht unter dringendem Verdacht, einen 32-jährigen Mann durch einen heftigen Faustschlag ins Gesicht schwer verletzt zu haben. Das Opfer musste aufgrund der Schwere der Verletzungen medizinisch versorgt werden. Während die Rettungskräfte eintrafen, leiteten die Beamten der Wiener Polizei umgehend eine Sofortfahndung im Nahbereich ein.
Festnahme und brisante Funde
Die Fahndungsmaßnahmen zeigten schnell Erfolg. Der mutmaßliche Täter konnte noch in der Nähe des Tatortes angehalten werden. Bei der anschließenden Personendurchsuchung machten die Polizisten eine weitere Entdeckung. Der junge Mann führte mehrere mutmaßliche Falschgeldscheine mit sich, die sofort sichergestellt wurden. Damit weiteten sich die Vorwürfe gegen den 23-Jährigen erheblich aus.
Justiz suchte bereits nach Verdächtigem
Im Zuge der Identitätsfeststellung stellte sich zudem heraus, dass der Mann kein unbeschriebenes Blatt für die Behörden ist. Gegen den Syrer lag bereits eine aufrechte Festnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft Wien vor. Damit klickten die Handschellen für den Verdächtigen gleich aus mehreren Gründen.
Ermittlungen und Schweigen
In der polizeilichen Vernehmung zeigte sich der Festgenommene wenig kooperativ und verweigerte bislang die Aussage zu den Geschehnissen am Schwedenplatz. Die genauen Hintergründe, die zu der folgenschweren Attacke führten, sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Mann wurde nach Abschluss der ersten Protokolle in eine Justizanstalt überstellt.
Der Vorfall am Schwedenplatz verdeutlicht die schnelle Reaktionsfähigkeit der Wiener Exekutive. Durch die unmittelbare Festnahme konnte nicht nur ein mutmaßlicher Gewalttäter aus dem Verkehr gezogen, sondern auch ein bereits gesuchter Verdächtiger sowie mutmaßliches Falschgeld sichergestellt werden. Für den 32-jährigen Geschädigten bleibt zu hoffen, dass die Hintergründe der Tat bald vollständig geklärt werden können.
Quelle „LPD Wien“
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