Hermann Kollinger /Pixabay
Ein folgenschweres Ausweichmanöver sorgte am Dienstagnachmittag im Bezirk Weiz für einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Auf der L104 bei Birkfeld kollidierten zwei Fahrzeuge frontal, nachdem eine Lenkerin versucht hatte, einem Hindernis auf der Fahrbahn zu entgehen.
Gefährliches Hindernis auf der Fahrbahn

Gegen 13.40 Uhr war eine 50-jährige Autofahrerin auf der L104 in Fahrtrichtung Birkfeld unterwegs. Die Fahrt nahm eine dramatische Wendung, als die Frau plötzlich einem Gegenstand auf der Straße ausweichen wollte. Durch dieses Manöver geriet ihr Wagen auf die linke Fahrseite und somit direkt in den Gegenverkehr.

Heftige Kollision im Gegenverkehr

Zur selben Zeit steuerte eine 33-jährige Frau, ebenfalls aus dem Bezirk Weiz, ihr Fahrzeug in die entgegengesetzte Richtung. Sie konnte dem plötzlich auftauchenden Wagen der 50-Jährigen nicht mehr ausweichen. Es kam zu einem heftigen Frontalzusammenstoß, bei dem beide Fahrzeuge massiv beschädigt wurden. Neben den beiden Lenkerinnen erlitt auch ein 20-jähriger Beifahrer im Wagen der 33-Jährigen Verletzungen.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Das Rote Kreuz Birkfeld übernahm die medizinische Erstversorgung vor Ort. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurde für die 50-jährige Unfallverursacherin der Rettungshubschrauber Christophorus 16 angefordert, der sie direkt in das UKH Graz flog. Die 33-Jährige und ihr Beifahrer wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in das LKH Weiz transportiert.

Umfassende Bergearbeiten und Sperre

Die Freiwilligen Feuerwehren Birkfeld und Weiz rückten mit insgesamt 21 Einsatzkräften und drei Fahrzeugen aus, um die Unfallstelle abzusichern und die Wracks zu bergen. Für die Dauer der Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die L104 zwischen 13.50 Uhr und 15.50 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt werden. Die genauen Umstände, um welchen Gegenstand es sich auf der Fahrbahn handelte, sind derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Dieser schwere Unfall zeigt erneut, wie sekundenkurze Entscheidungen im Straßenverkehr fatale Folgen haben können. Das Ausweichen vor Objekten birgt oft ein höheres Risiko als das kontrollierte Überfahren, sofern es die Situation erlaubt. Den Verletzten ist eine rasche Genesung zu wünschen, während die Exekutive nun den exakten Hergang klärt.

Quelle“heute.at“

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Von admin

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