Aktuelle Warnung des Landeskriminalamts

WIEN. Eine alarmierende Serie von Wohnungseinbrüchen hält Wien in Atem. Wie das Landeskriminalamt Wien (LKA) nun bekannt gibt, verwendet eine noch unbekannte Täterschaft eine besonders gefährliche Methode, um in Wohnungen zu gelangen: Sie bringen ätzende Säure in die Zylinderschlösser der Eingangstüren ein.

Die perfide Masche

Durch das Einbringen der chemischen Substanz in die Schließmechanismen können die Täter die Türen offenbar ohne großen Widerstand öffnen und so in die Wohnungen eindringen, um Diebstähle zu begehen. Die Ermittler des Landeskriminalamts arbeiten mit Hochdruck daran, die Verantwortlichen dieser riskanten Einbruchsserie auszuforschen und die Vorfälle zu stoppen.

Lebensgefahr droht: Ätzende Flüssigkeit

Die größte Sorge der Behörden gilt der von der Säure ausgehenden Gefahr. Die unbekannte Flüssigkeit ist ätzend und kann zu schweren Verletzungen führen, da sie Haut, Atemwege und Schleimhäute massiv angreift.

Dringende Verhaltensregeln der Polizei

Das Landeskriminalamt Wien hat daher eine dringende Warnung an die Bevölkerung herausgegeben und klare Anweisungen für den Ernstfall formuliert:

  • Kontakt unbedingt vermeiden: Sollten Sie nach einem festgestellten Einbruchsversuch oder Einbruch Flüssigkeit an der Tür, dem Schloss oder am Boden davor bemerken, ist jeglicher Kontakt mit dieser Flüssigkeit strikt zu unterlassen.
  • Neutralisieren nur mit Wasser: Kam es unbeabsichtigt zu einem Kontakt mit der Säure, muss diese sofort mit Wasser neutralisiert werden. Achtung: Keinesfalls Seife verwenden!
  • Sofort Polizei rufen: Bei Feststellung einer derartigen Situation ist umgehend die Polizei über den Notruf 133 zu verständigen.

Vorsicht und rasches Handeln sind jetzt Gebot

Die Wiener Polizei appelliert an alle Bürger, höchste Vorsicht walten zu lassen und die Verhaltensregeln strikt zu befolgen. Nur durch schnelles, umsichtiges Handeln kann bei einem Kontakt mit der gefährlichen Säure Schlimmeres verhindert werden. Die Ermittlungen des LKA laufen auf Hochtouren.

Quelle „LPD Wien“

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Von admin

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