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Schwere Tragödie am Rande des Christopher Street Days in Berlin. Am Samstagabend steuerte ein bislang flüchtiger Täter ein Fahrzeug im Bereich des Tiergartens gezielt in eine Menschenmenge.

Was zunächst wie ein mysteriöser Unfall wirkte, entpuppt sich nach ersten Erkenntnissen der Ermittler als gezielte Terrorfahrt. Die Berliner Polizei bestätigte inzwischen offiziell ein islamistisches Motiv des identifizierten Tatverdächtigen.

Tödliche Fahrt im Tiergarten

Der Vorfall ereignete sich in unmittelbarer Nähe des symbolträchtigen Brandenburger Tors. Augenzeugen berichteten, wie ein weißer Pkw, welcher einem Minivan oder Minibus glich, mit hoher Geschwindigkeit von der Lennéstraße in den Ahornsteig im Tiergarten einbog. Dort erfasste der Wagen mehrere Passanten, ehe er frontal gegen einen Baum krachte. Der Fahrer verließ daraufhin umgehend das verunglückte Wrack und flüchtete zu Fuß in unbestimmte Richtung.

Ein Todesopfer und viele Verletzte

Die Bilanz des Rettungseinsatzes ist erschütternd. Die Feuerwehr bestätigte den Tod eines Menschen direkt an der Unfallstelle. Insgesamt 16 weitere Personen erlitten teils schwerste Verletzungen. Drei Opfer schweben derzeit in lebensgefahr, acht Menschen wurden schwer und fünf weitere leicht verletzt. Die Hilfskräfte versorgten die Betroffenen unter Hochdruck direkt vor Ort.

Großfahndung nach dem Täter

Nach dem Vorfall leitete die Polizei eine großangelegte Fahndung ein. Mehrere hundert Einsatzkräfte, darunter auch schwer bewaffnete Spezialeinheiten sowie Hubschrauber mit Wärmebildkameras, durchkämmen das Umfeld des Tatorts. Der Tatverdächtige konnte bereits namentlich identifiziert werden, befindet sich aber weiterhin auf der Flucht. Nach Polizeiangaben ist der Mann bereits polizeibekannt und wird dem islamistischen Milieu in Berlin zugerechnet.

Politik verurteilt die Tat

Aus der Politik folgten rasch deutliche Reaktionen auf den Anschlag. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte das Geschehen scharf und sprach von einer abscheulichen Tat. Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) fand klare Worte und bezeichnete das Verbrechen als direkten Angriff auf unsere freie und weltoffene Gesellschaft.

Veranstaltung abgebrochen

Die Organisatoren des CSD reagierten umgehend auf das Drama und brachen die Feierlichkeiten im gesamten Areal ab. Über soziale Medien riefen sie die Teilnehmer mit den Worten „Bitte geht nach Hause“ zum Verlassen der Feier auf. Einsatzkräfte räumten das Gelände rund um das Brandenburger Tor weiträumig. Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, den betroffenen Bereich großflächig zu meiden.

Die Amokfahrt beim Christopher Street Day in Berlin fordert ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Die Ermittlungsbehörden stufen den Vorfall aufgrund des fahndungsrelevanten Hintergrunds des identifizierten Verdächtigen als islamistischen Terrorakt ein. Während die Verfolgung des Täters mit massiven Polizeikräften auf Hochtouren läuft, steht die deutsche Hauptstadt unter dem Eindruck eines schweren Eintrags gegen das friedliche Zusammenleben.

Quelle „heute.at“

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Von admin

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