Fahndungserfolg für das Wiener Landeskriminalamt im 5. Bezirk
Am vergangenen Freitagabend beobachteten Beamte des Ermittlungsbereichs Suchmittel eine verdächtige Übergabe in Margareten. Die Observation führte zur Sicherstellung von Drogen und Bargeld sowie zur Festnahme eines mutmaßlichen Dealers.
Zugriff in der Abenddämmerung
Gegen 19:15 Uhr wurden die Kriminalbeamten auf zwei Männer aufmerksam, die sich im Bereich Wien-Margareten auffällig verhielten. Bei den Verdächtigen handelt es sich um zwei serbische Staatsangehörige im Alter von 41 und 50 Jahren. Die Ermittler beobachteten den Austausch von zunächst unbekannten Gegenständen, was den unmittelbaren Verdacht eines Suchtmittelgeschäfts erhärtete.
Funde bei der Durchsuchung
Nach dem Zugriff förderte die Durchsuchung der beiden Männer belastendes Beweismaterial zutage. Bei dem 50-jährigen Tatverdächtigen stellten die Beamten 15,3 Gramm Kokain sowie 13,6 Gramm Marihuana sicher. Zusätzlich führte der Mann 610 Euro Bargeld in szenetypischer Stückelung mit sich. Bei seinem 41-jährigen Kontrahenten fanden die Polizisten weitere 9,0 Gramm Kokain.
Geständnis und Konsequenzen
Der 41-Jährige zeigte sich im Rahmen der Amtshandlung kooperativ. Er gab gegenüber den Ermittlern sofort zu, die Drogen kurz zuvor bei seinem Landsmann erworben zu haben. Diese Aussage bestätigte er auch in der anschließenden Vernehmung. Während der Abnehmer auf freiem Fuß angezeigt wurde, gestaltete sich die Situation für den mutmaßlichen Verkäufer ernster.
Überstellung in die Justizanstalt
Der 50-jährige Serbe wurde aufgrund des dringenden Verdachts auf gewerbsmäßigen Suchtmittelhandel vorläufig festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien wurde die Überstellung des Mannes in eine Justizanstalt angeordnet. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes zu möglichen Hintermännern oder weiteren Abnehmern dauern an.
Der gezielte Einsatz der Wiener Kriminalpolizei zeigt, dass der Kontrolldruck in der Suchtmittelszene auch im neuen Jahr hoch bleibt. Durch die schnelle Intervention konnte ein mutmaßlicher Dealer aus dem Verkehr gezogen und eine nicht unerhebliche Menge an Betäubungsmitteln gesichert werden.
Quelle „LPD Wien“
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