Ein mutmaßlich unter Drogen stehender Autofahrer hat sich in der Nacht auf Samstag in Wien eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert.
Der spektakuläre Einsatz endete schließlich auf der Erdberger Lände mit einer Kollision, bei der drei Exekutivbeamte verletzt wurden.
Flucht bei Polizeikontrolle
Die nächtliche Kontrollaktion im Bezirk Landstraße nahm gegen 2.55 Uhr eine unerwartete Wendung. Als Beamte das Fahrzeug eines Autofahrers stoppen wollten, missachtete dieser die Anhaltezeichen und gab Gas. Mehrere Streifenwagen nahmen umgehend die Verfolgung des flüchtenden Pkws auf.
Rammstoß auf Nebenfahrbahn
Auf der Erdberger Lände spitzte sich die Lage weiter zu. Der Lenker steuerte seinen Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit durch eine Nebenfahrbahn. In dem Versuch, die Verfolger abzuschütteln und seine Flucht fortzusetzen, rammte der Mann schließlich gezielt einen Streifenwagen. Durch die Kollision kamen die Fahrzeuge zum Stillstand.
Festnahme mit Widerstand
Die Polizisten zogen den Tatverdächtigen unter Anwendung von Körperkraft aus dem Auto. Der Mann leistete dabei heftigen Widerstand gegen die Festnahme. Bei dem Zugriff erlitten drei Beamte Verletzungen, die eine Fortsetzung ihres Dienstes unmöglich machten.
Unter Kokaineinfluss am Steuer
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 24-jährigen Österreicher. Im Rahmen der ersten Vernehmung gab der Tatverdächtige gegenüber den Polizeibeamten an, vor der Fahrt Kokain konsumiert zu haben.
Hoher Sachschaden und Anzeige
Sowohl am Fahrzeug des 24-Jährigen als auch am gerammten Polizeiauto entstand beträchtlicher Sachschaden. Nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Wien erfolgt die Anzeige gegen den Beschuldigten auf freiem Fuß.
Der Fall zeigt eindringlich die enormen Gefahren von Drogen am Steuer. Durch das rücksichtslose Verhalten des Lenkers wurden nicht nur Sachwerte beschädigt, sondern auch die Gesundheit von drei Einsatzkräften aufs Spiel gesetzt.
Quelle „heute.at“
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